St. Johannis
Peringsdörfer Altar & Friedhofsskulptur
Als Meister des Peringsdörfer-Altars wird ein namentlich nicht bekannter Maler bezeichnet. Er erhielt seinen Notnamen nach den von ihm um 1485 bis 1488 für die Nürnberger Augustiner-Eremiten-Kirche geschaffenen Bildern zu einem Passions-Altar. Dieser Wandaltar ist nach seinen Stiftern Sebald Peringsdörfer (gest. 1498) und dessen Frau Katharina geb. Harsdörffer benannt und steht eng in Verbindung mit der Werkstatt Michael Wolgemuts.
Geschichte – Einordnung – Motivation.
Die Friedhofskultur des 19. Jahrhunderts war geprägt von einer Art bürgerlicher Denkmalkultur, die auf Repräsentation, Status und Inszenierung abzielte. So wurde der historische Johannisfriedhof Mitte des 19. Jahrhunderts nach Süden erweitert und erhielt eine Grufthalle mit 25 neogotischen Spitzbögen. Zahllose Grüfte und Gräber im neuen Stil entstanden. Eine Spurensuch der Industrialisierung.
FÜHRUNG
F2611
DOZENTIN
Angela Lodes, Kunsthistorikerin M.A.
PREIS
pro Person € 18,- (inkl. Kirchenspende)
MAXIMAL 15 TEILNEHMER
Datum
- 08 Juli 26
Uhrzeit
- 10:30 - 12:15
Stichwort
- Exkursion,
- Kunstwissenschaft
Standort
Johannisfriedhof (Steinschreiberhaus)
- Johannisstr., 90419 Nürnberg
