Geschichte des Osmanischen Reiches
Der Osmanische Kunststil
Um 1300 wurde von Osman I. im nordwestlichen Kleinasien ein kleines Fürstentum gegründet. 1453 endete mit der Eroberung Konstantinopels das “Byzantinische Reich” und wurde unter Sultan Mehmed II. als Istanbul zur Hauptstadt des osmanischen Reiches. Im 16. und 17. Jahrhundert war das Reich eine der stärksten Großmächte der Welt. Durch die Balkankriege erfolgten im 19. Jh. enorme Gebietsverluste und mit der Niederlage im Ersten Weltkrieg kam es zur Auflösung des Reiches. 1923 erfolgte die Gründung der modernen Türkei unter Kemal Atatürk.
Es gibt bis heute keine “osmanische Kunstgeschichte” (im Gegensatz zur Europäischen Kunstgeschichte). Der osmanische Kunststil ist in seiner Entstehung und Verbreitung eine vom Hof in Istanbul abhängige luxuriöse Kunst. Diese ist aus der Adaption anderer Kunstmerkmale von byzantinischen, seldschukischen sowie islamischen Elementen entstanden. Aber auch europäische Einflüsse sind in der osmanischen Kunst nicht zu übersehen (“Rokoko”).
TERMINE
2x Mi | 13.01. + 20.01.27
DOZENTIN
Angela Lodes, Kunsthistorikerin M.A.
Hybrid-Event
Als Präsenz- oder Online-Kurs buchbar.
Hinweis
Der Kompaktkurs (mit 15 min. Pause) wird im nächsten Semester 21.04 – 28.04.27 mit dem Thema Kunst der osmanischen Moscheen fortgesetzt.
Datum
- 13 Jan. 27
Uhrzeit
- 09:30 - 12:00
Stichwort
- Hybrid,
- Kunstwissenschaft
Standort
Online & Caritas-Pirckheimer-Haus
- Königstr. 64, 90402 Nürnberg
