Philosophie & Kunst(-geschichte)
Schönheit & Hässlichkeit in der Spätrenaissance
Bellezze e bruttezza des Manierismus: Als Manierismus bezeichnet man die Phase von ca. 1520 bis 1600 als Übergang von der Renaissance zum Barock. Kennzeichnend ist die Verneinung aller harmonischen Ideale zugunsten extravaganter und individueller Ausdrucksformen. Unnatürliche Posen, verdrehte Körper, grelle Farben und komplexe Ikonografien. Auch die Architektur gleitet vom klassischen Kanon ab. Zwei Zentren stehen hier im Vordergrund: Florenz unter den Herzögen der Toskana und Prag, die kaiserliche Residenz Rudolfs II.; aber auch in Frankreich, den Niederlanden und in Spanien lässt sich das “manieristische Phänomen” nachweisen. Eine Welt im Umbruch: Von der “Zerrissenheit des Herzens”., einer Krise des Wissens und einer ständigen Suche nach Neuem.
PROGRAMM
10:00 – 12:00 Uhr Grundlagen
12:00 – 13:30 Uhr Mittagspause im Laurentius
13:30 – 15:00 Uhr Die Welt in der Kunst
DOZENTIN
Angela Lodes, Kunsthistorikerin M.A.
Hybrid-Event
Als Präsenz- oder Online-Seminar buchbar.
Datum
- 12 Sep. 26
Uhrzeit
- 10:00 - 15:00
Stichwort
- Hybrid,
- Kunstwissenschaft,
- Philosophie
Standort
Online & Caritas-Pirckheimer-Haus
- Königstr. 64, 90402 Nürnberg
