Philosophie & Kunst(-geschichte)
Platons “Symposion”
Auswirkungen auf Humanismus & die Kunst der Renaissance
Das “Gastmahl” (altgriechisch: Symposion) ist der schönste Dialog von Platon, eine Feier des Lebens und der Liebe. Agathon hat den Sieg beim Tragödienwettbewerb in Athen errungen und lädt seine Freunde zum Gastmahl. Statt sich zu betrinken, halten die Anwesenden reihum Reden über das Wesen der Liebe (Eros). Sokrates gibt eine Lehre der Priesterin Diotima wieder, nach der die Liebe das Begehren nach dem Schönen ist. Den Höhepunkt bildet der Auftritt des betrunkenen Alkibiades, der Sokrates als höchst seltsamen Liebenden preist.
Der Text wurde in der Renaissance wiederentdeckt und neu interpretiert; sein zentrales Konzept der platonischen Liebe – das Streben vom Schönen des Körpers zum Schönen der Seele und der Ideen – beeinflusste Humanisten wie Marsilio Ficino, der die platonische Liebe mit der christlichen Nächstenliebe verband, was zu Neoplatonismus in Kunst und Literatur führte, der Schönheit und Wahrheit durch Eros als Weg zur Göttlichkeit sah.
PROGRAMM
10:00 – 12:00 Uhr Das “Symposion” des Plato & seine Rezeption
12:00 – 13:30 Uhr Mittagspause
13:30 – 15:00 Uhr Auswirkungen auf Humanismus & die Renaissancekunst
DOZENTIN
Angela Lodes, Kunsthistorikerin M.A.
Hybrid-Event
Als Präsenz- oder Online-Seminar buchbar.
Datum
- 12 Dez. 26
Uhrzeit
- 10:00 - 15:00
Stichwort
- Hybrid,
- Kunstwissenschaft,
- Philosophie
Standort
Online & Caritas-Pirckheimer-Haus
- Königstr. 64, 90402 Nürnberg
