Die Krise der christlichen Kirche zwischen dem 13.-14. Jahrhundert
Aufbruch & Kunstgeschehen
Die Krise der christlichen Kirche im 13.-14. Jahrhundert war eine tiefe Glaubens- und Legitimationskrise. Die römisch-katholische Kirche entfremdete sich zunehmend von der Bevölkerung. Der enorme Reichtum der Kirche und die Verweltlichung des Klerus widersprachen dem biblischen Ideal. Als Reaktion entstanden Ideen radikaler Armutsbewegungen wie die Katharer, Albigenser und Waldenser Diese lehnten die offizielle Kirchenhierarchie ab. Es folgte ein blutiger Glaubenskrieg mitten in Europa. Die Inquisition wurde massiv eingesetzt. Es folgten die Gründungen der Bettelorden (Dominikaner und Franziskaner): Diese predigten radikale Besitzlosigkeit in den wachsenden Städten. In direktem Zusammenhang steht die Kunstentwicklung mit richtungsweisenden Neuerungen in der Abkehr von der “maniera greca” durch Cimabue und Giotto und der “devotio moderna”.
PROGRAMM
10:00 – 12:00 Uhr Die Krise des 13. Jahrhunderts – Hintergründe & Auswirkungen
12:00 – 13:30 Uhr Mittagspause
13:30 – 15:00 Uhr Aufbruch & Kunstgeschehen
DOZENTIN
Angela Lodes, Kunsthistorikerin M.A.
Hybrid-Event
Als Präsenz- oder Online-Seminar buchbar.
Datum
- 06 Feb. 27
Uhrzeit
- 10:00 - 15:00
Stichwort
- Hybrid,
- Kunstwissenschaft,
- Philosophie
Standort
Online & Caritas-Pirckheimer-Haus
- Königstr. 64, 90402 Nürnberg
